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WDR - Westdeutscher Rundfunk
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Filmdebüt beim Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Die Arbeit mit dem filmischen Nachwuchs hat eine lange Tradition im WDR. In der 1987 in West 3 eingeführten Reihe "Extraspiel" verstand man sich als Forum für Debüt-Filme und filmische Experimente aller Art. Aus den "Extraspielen" wurde 1991 die Reihe "Avanti Debütanti", seit 2009 heißt die Debütreihe im WDR Fernsehen nun Kinozeit: Debüt.

"Debütfilm = Kinofilm" – so lautete stets die Formel für den filmischen Nachwuchs im WDR. D.h. zum einen soll den Filmemachern eine Festival- und Kinoauswertung ermöglicht werden, zum anderen werden Projekte gesucht, die auch eine Kinoästhetik anstreben.

Zu den wichtigsten Kinoregisseuren, die der WDR im Debütbereich unterstützt hat, gehören Romuald Kamarkar mit Der Totmacher (WDR/SWR 1997) und Tom Tykwer mit seinem Zweitlingsfilm Winterschläfer (WDR/MDR 1997). Preisgekrönt sind auch die Kino-Debüts von Peter Lichtefeld, Vanessa Jopp, Benjamin Quabeck, Almut Getto, Birgit Großkopf, Jan Bonny, Pia Marais oder Julia von Heinz – um nur wenige zu nennen.

Aktuelle Produktionen sind u.a. TAGE DIE BLEIBEN (mit BR) von Pia Strietmann, Kaddisch für einen Freund (mit BR) von Leo Khasin, Die Räuberin von Markus Busch Über uns das All von Jan Schomburg oder Satte Farben vor Schwarz (mit arte) von Sophie Heldman.

Die Redaktion Fernsehfilm, Kino und Serie des WDR realisiert ca. 4-5 Filme jedes Jahr. Die Entscheidung über die Produktionen fällt in einer Stoffsitzung, in der alle Stoffe inhaltlich diskutiert werden. Dabei suchen wir stets das Besondere, Ungewöhnliche, den eigene Zugriff auf einen Stoff.

Seit bald 15 Jahren gibt es die Initiative „Six Pack“, entstanden aus dem Wunsch, die Finanzierung von Nachwuchsfilmen schneller und unkomplizierter zu gestalten. Der WDR und die Film- und Medienstiftung NRW tragen zu jeweils 50 Prozent das Gesamtbudget von 800.000€. Den jungen FilmemacherInnen aus NRW wird damit die Möglichkeit gegeben, innerhalb eines überschaubaren Produktionsrahmens ihre Handschrift zu etablieren. Den Produzenten wird ein festes Finanzierungspaket geboten, mit dem sie schnell und unkompliziert einen Film herstellen und Nachwuchskräfte an sich binden können. Kinoauswertung ist eine Option für diese Nachwuchsfilme, aber kein Muss. An die 20 Filme sind bisher in der Reihe entstanden zuletzt etwa Über uns das All von Jan Schomburg und Die Ausbildung von Dirk Lütter.

Neben den Six Pack-Filmen entstanden und entstehen erfolgreiche Debütfilme in Zusammenarbeit mit u.a. dem BKM, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und anderen Fördereinrichtung sowie in Zusammenarbeit mit anderen ARD-Sendern und mit ARTE. Beispiele hierfür aus der letzten Zeit sind SATTE FARBEN VOR SCHWARZ (mit arte und SF Fernsehen) von Sophie Heldman, DIE RÄUBERIN von Markus Busch oder WAS DU NICHT SIEHST von Wolfgang Fischer.

Seit einigen Jahren engagiert sich der WDR beim internationalen Kurzfilmwettbewerb „kurzundschön“ und zeigt die Gewinnerfilmen in einer Kurzfilmnacht. 2012 wird es zudem eine zweite Kurzfilmnacht geben, die den Abschlußfilmen der beiden Kölner Filmhochschulen KHM und ifs gewidmet sein wird.

Andrea Hanke, WDR Fernsehfilm 

Kontakt:
Andrea Hanke
Westdeutscher Rundfunk
Appellhofplatz 1
50667 Köln

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